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BMW – Bin mächtig wichtig


Wir alle kennen Sie, diese Kollegen, die immer mächtig wichtig sind und sich dabei regelmäßig bei Vorgesetzten oder Gästen in den Mittelpunkt rücken müssen.

Was aber, wenn diese Kollegen gar nicht sooo wichtig sind wie du glaubst? Vielleicht sind diese Kollegen ja sogar introvertiert und unsicher.

Glaubst du nicht? Dann pass mal auf.

Stell dir vor, du bist mit deinem Kollegen an der Rezeption in der Frühschicht. Alles läuft prima, jeder erledigt seine Arbeit. Wie jeden Morgen kommt der Hoteldirektor bei seinem täglichen Rundgang auch bei euch vorbei, fragt ob alles in Ordnung sei und was es sonst so zu berichten gibt.

Weil er dich angeschaut hat, gehst du davon aus, dass er auch dich meint und von dir eine Antwort erwartet. Du sortierst dich kurz, holst Luft und setzt zum Reden an. Plötzlich dreht sich dein Kollege um, fällt dir ins noch nicht mal erste gesagte Wort und erzählt überschwänglich wie viele Abreisen ER schon gemacht hat, was noch an An- und Abreisen ansteht, welche Veranstaltungen gerade in welchen Räumen stattfinden und dass die Anreise für die Gruppe um 15.00 Uhr auch schon so gut wie vorbereitet sei.

So weit so gut, aber eigentlich wolltest du dem Hoteldirektor die Antwort geben. Immerhin hat er dich erwartungsvoll angeschaut. Du kommst dir also wahrscheinlich ziemlich blöd vor. Dein Kollege hat dir mal wieder die „Show gestohlen“ und sich repräsentativ in den Mittelpunkt gerückt. Du hattest einfach keine Chance.

Wenn du dich in solchen Situationen richtig mies fühlst und deinen Kollegen innerlich verfluchst, lies gerne weiter.

Denn ich möchte dir heute eine kleine und effektive Übung zeigen, mit der du solche Gedanken schnell und einfach auflösen und damit unangenehme Situationen entspannen kannst.

Dazu solltest du wissen, dass alles, was du erlebst, nur ein Produkt deiner Gedanken ist. Was heißt das?

Wenn du also glaubst, dass dein Kollege sich immer in den Mittelpunkt rücken muss, wird es immer wieder solche Situationen geben, in denen er dir genau das zeigt. Wenn dich das nervt, wirst du wahrscheinlich regelmäßig mit den Augen rollen, schlecht über ihn denken und dich mies fühlen.

Frage dich nun einmal, ob es wirklich wahr ist, dass der Kollege ständig im Mittelpunkt stehen muss oder ob du das nur glaubst.

Ich wette mit dir, dass es nicht wahr ist und dass du das tatsächlich nur glaubst.

Stelle dir nun einmal vor, du würdest nicht glauben, dass dein Kollege immer im Mittelpunkt stehen muss. Wie fühlst du dich jetzt? Wie geht es dir, wenn du das nicht glaubst? Und wie reagierst du, wenn er wieder vor dir antwortet.

Wahrscheinlich wird dein Groll auf ihn weniger oder verschwindet. Vielleicht entsteht in dir sogar Mitgefühl für deinen Kollegen oder Respekt ihm gegenüber.

Was auch immer es ist, es ist sicher besser als der Ärger, der in dir aufkommt, wenn du glaubst, dass dein Kollege sich immer in den Mittelpunkt drängen muss.

Kannst du nun also diesen Glauben daran loslassen? Kannst du deinen Blickwinkel ändern und deinen Kollegen mit anderen Augen sehen?

Oft sind Menschen und Situationen nicht so, wie sie scheinen. Wir erschaffen uns mit unseren Gedanken unsere Realität. Du hast es in der Hand.

Alles Liebe

deine Cornelia

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