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Warum es uns so schwer fällt Gefühle zu zeigen


Ich habe eine Klientin, die wirklich ziemlich #verkopft ist.

Jedes Mal, wenn sie frage, wie sie sich fühlt, was sie gerade fühlt oder wann sie dieses Gefühl das erste Mal gefühlt hat, sehe ich wie plötzlich ihr Kopf anfängt zu rattern und nach einer Antwort sucht.

Das ist für die Coachingarbeit natürlich nicht immer förderlich und wir müssen andere Wege finden, damit meine Klientin ihr Thema bearbeiten und lösen kann.

Warum aber fällt es uns so schwer (vor allem negativ belastete) #Gefühle zuzulassen?

Sicher warst du in deiner Kindheit schon einmal traurig oder du hast dir weh getan oder dich hat etwas wirklich sehr verletzt. Und vielleicht kannst du dich noch danach erinnern, was die Erwachsenen zu dir gesagt haben.

Mit ziemlich großer #Wahrscheinlichkeit haben sie gesagt, dass alles wieder gut würde… spätestens, wenn du heiraten würdest.

Und wahrscheinlich hast du auch Sätze wie „ach komm, ist doch alles nur halb so schlimm“ oder „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ gehört. Und jedes Mal, wenn dir wieder etwas weh tat, du dich verletzt hat oder du traurig warst, hast du die Gefühle unterdrückt. Ist ja alles nicht schlimm. Jetzt stell dich mal nicht so an. Haben sie gesagt.

Dieses Wissen schleppen wir in unserem Rucksäckchen mit ins #Erwachsenenalter und tun genau das, was wir in der Kindheit gelernt haben. Wir schalten die Gefühle aus. Wenn wir gefragt werden, wie wir uns fühlen, suchen wir im Kopf eine Antwort.

Jetzt stelle dir einmal vor, deine Eltern oder wer auch immer hätten dich früher, als du dir weh getan hast oder etwas Schmerzliches erlebt hast, in den Arm genommen und gesagt, „Das tut gerade richtig weh, oder? Das darf gerade sein. Du darfst traurig sein. Und es darf weh tun. Lass es zu.“

Was wäre damals mit dir passiert? Wahrscheinlich hättest du gelernt, dass deine Gefühle völlig normal sind. Du hättest #zugelassen auf sie zu hören.

Wäre meiner Klientin das damals so widerfahren, würde sie vielleicht heute nicht im Kopf nach #Antworten suchen, wenn ich sie frage, wie sie sich fühlt.

Wie ist das bei dir? Suchst du auch im Kopf nach deinen Gefühlen oder findest du sie in deinem #Herzen?

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