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Mit dem Kopf durch die Wand


Wenn du mit dem Kopf durch die Wand willst, überlege dir vorher: Was willst du im Nebenzimmer?

Ein Satz, der mich immer wieder amüsiert und zugleich nachdenklich macht.

Warum?

Weil viele Menschen eine Veränderung über’s Knie brechen und überhaupt nicht wissen, was und wohin sie eigentlich wollen.

Mit dem Kopf durch die Wand ist also eine Sache. Die andere Sache ist, was ist denn im Nebenzimmer?

Viele Menschen wissen, was sie nicht wollen.

  • Ich will nicht das…
  • Ich habe keine Lust mehr auf…
  • Ich ertrage nicht das…

Die meisten Menschen wissen aber gar nicht, was sie stattdessen wollen. Es ist immer gut zu wissen, was du nicht willst, keine Frage, aber viel wichtiger ist es doch, zu wissen, was du willst.

Wie willst du etwas verändern, wenn du gar nicht weißt, was du genau verändern willst.

Ich liebe es

Eine einfache Übung kann dir Klarheit darüber bringen, herauszufinden, was du nicht willst und was du stattdessen willst.
Nimm dir hierzu am besten ein Blatt Papier und teile dieses in zwei Spalten.

Auf die linke Seite schreibst du nun all die Dinge, die du nicht mehr willst.

Zum Beispiel:

  • Ich will nicht, dass mein Chef sich ständig in meine Arbeit einmischt.
  • Ich will nicht, dass die Gäste sich beschweren, wenn die Schlange beim Check-out so lang ist.
  • Ich will nicht, dass mein Kollege nie macht, was ich ihm übergebe.
  • Ich will nicht, dass meine Kollegin immer so negativ redet.
  • Ich will nicht, dass…

Auf die rechte Seite schreibst du nun, was du stattdessen haben möchtest. Nutze hierzu „ich liebe es, dass, …“.

Zum Beispiel:

  • Ich liebe es, dass mein Chef mir bei meiner Arbeit vertraut.
  • Ich liebe es, dass die Gäste verständnisvoll sind und sehen, dass ich viel zu tun habe.
  • Ich liebe es, wenn mein Kollege meine Übergabe ernst nimmt und sich um die Sachen kümmert.
  • Ich liebe es, wenn meine Kollegin mich an den schönen Dingen ihrer Erlebnisse teilhaben lässt.
  • Ich liebe es, dass/wenn…

Wenn du nun jeden einzelnen Punkt auf der rechten Seite einmal durchgehst, die Augen schließt und dir vorstellst, dass das, was du gerade aufgeschrieben hast bereits Realität wäre, wie würde sich das anfühlen? Was würde sich verändern?

Wenn es dir kein gutes Gefühl gibt, überlege, was die Alternative sein könnte. Was würdest du lieben?

Wenn es sich gut anfühlt, frage dich nun, wie du das was du dir wünschst, umsetzen kannst?
Was kannst du selbst dazu beitragen, dass es so wird, wir du es haben möchtest?

Du weißt ja, es verändert sich erst etwas im Außen, wenn du dich (innen) veränderst.

Bevor du also das nächste Mal mit dem Kopf durch die Wand willst, überlege dir erst, was du eigentlich willst und mache dir einen Plan. Nur so erreichst du, dass sich etwas in deinem (Arbeits-) Leben verändert.

Benötigst du Unterstützung, melde dich gerne per E-Mail bei mir.

Alles Liebe,
deine Cornelia

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